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Fahrdienste in Deutschland | Scheuer will Uber erlauben

Stand: 17.11.2018 13:26 Uhr
 
Bisher sind Fahrdienste wie Uber in Deutschland verboten. Verkehrsminister Scheuer will das bis 2021 ändern. Vor allem für ältere Menschen auf dem Land sieht er durch solche Fahrdienste ganz neue Möglichkeiten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will Fahrdienste wie Uber auch in Deutschland zulassen. Er wolle bis spätestens 2021 die Voraussetzungen dafür schaffen, sagte der CSU-Politiker dem "Focus". Er sprach von ganz neuen Möglichkeiten gerade für ältere Bewohner auf dem Land.

Uber ist in rund 60 Ländern aktiv. In Deutschland schränken Gesetze das bislang stark ein.

Uber vermittelt über eine Smartphone-App Fahrangebote. Das US-Unternehmen ist bereits in rund 60 Ländern aktiv. Das traditionelle Taxigewerbe klagt über die starke Konkurrenz. In Deutschland untersagt bisher das Personenbeförderungsgesetz, dass Fahrer Aufträge direkt vom Passagier bekommen. Dafür brauchen sie eine Taxifahrer-Lizenz, die die Kommunen unter einer Reihe von Voraussetzungen erteilen.

"Ich bin gegen Verbote und Einschränkungen, ich bin für Anreize", sagte Scheuer. "Wir können beim Mega-Thema Mobilität ja nicht einen Anbieter ausschließen." Der Verkehrsminister erklärte aber auch, dass die Öffnung des Marktes für Fahrdienste "natürlich auch Auswirkungen auf das Taxigewerbe" habe. Auch deren Interessen müsse er berücksichtigen.
 
www.tagesschau.de/wirtschaft/scheuer-uber-103.html
 
 
Kommentare:

meta.tagesschau.de/id/139754/fahrdienste-scheuer-will-uber-erlauben
 
 
Der Untergang des New Yorker Taxi-Königs

Der einstige Taxi-König von New York ist am Ende: Ruiniert durch Uber und eigene Spekulationen könnte Gene Freidman nun sogar dem Präsidenten gefährlich werden.
 
 
 
 
 

Rückblick 18.03.2015
 
Landgericht Frankfurt untersagt "Uber“ die Vermittlung von Fahrten ohne Erlaubnis nach dem Personenbeförderungsgesetz:

Urteil LG Frankfurt 18.03.2015
 
Uber (benannt nach dem engl. Germanismus uber) ist ein amerikanisches Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in San Francisco.

Es bietet in vielen Städten der Welt Online-Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung an.

Die Dienste UberX und UberBlack vermitteln Fahrgäste an Mietwagen mit Fahrer, UberPop vermittelt sie an private Fahrer mit eigenem Auto.

UberTaxi vermittelt reguläre Taxis.

Die Vermittlung erfolgt über eine Smartphone-App oder eine Website.

Das Unternehmen erhebt dabei eine Provision von bis zu 20 Prozent des Fahrpreises.

Die App zählt zu den Taxi-Apps.
 
 
Kritik an der Unternehmenskultur

Die New York Times hat Anfang 2017 für eine Analyse der Unternehmenskultur mehr als 30 ehemalige und derzeitige Angestellte befragt, interne E-Mails und Chats durchgesehen sowie Tonaufnahmen von Meetings ausgewertet.

Auf dieser Basis beschreibt die Zeitung die Unternehmenskultur als "hemmungslos“.

Das Management Ubers habe es sich zum Ziel gemacht, einen gnadenlosen Konkurrenzkampf unter seinen Mitarbeitern anzustacheln.

Verfehlungen erfolgreicher Mitarbeiter würden toleriert.

Im November 2017 wird Uber in den Veröffentlichungen der Paradise Papers aufgelistet.

Erst am 21. November 2017 informierte die Unternehmensleitung rund 50 Millionen Uber-Nutzer und die Öffentlichkeit über den massiven Diebstahl von Datensätzen beim Cloud-Dienst, obwohl der Datendiebstahl bereits im Jahr 2016 stattfand.

Die New Yorker Strafverfolgungsbehörde hat daraufhin Ermittlungen zur Cyberattacke eingeleitet.

Von Uber wurde ein Lösegeld in Höhe von 100000 Dollar gezahlt, damit die gestohlenen Daten nicht veröffentlicht werden.
 
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Uber_(Unternehmen) 
 
 

Rückblick 02.02.2017
 
Taxi Deutschland

OLG Frankfurt am Main bestätigt Rabatt-Verbot für Mytaxi
Frankfurt (ots) - Der für das Wettbewerbsrecht zuständige 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes in Frankfurt am Main hat in der Berufungsverhandlung am 2. Februar 2017 die verschiedenen Rabattaktionen der Mercedes-Tochter "Mytaxi" für wettbewerbswidrig erachtet (Az. 6 U 29/16).
 
 
 

Rückblick 01.02.2017
 
Kooperation zwischen Daimler und Uber

Robotertaxi mit Mercedes-Stern

Am Dienstag hat der Fahrdienst Uber seine neue Kooperation mit Mercedes-Benz bekannt geben.

Details über die Technik der selbstfahrenden Autos will der Stuttgarter Konzern aber nicht mit Uber teilen.
 
 
 

Rückblick 29.05.2017
 
Warum Daimler und BMW den Anti-Uber-Dienst planen

Eigentlich sind BMW und Daimler harte Konkurrenten.

Doch ausgerechnet beim Carsharing könnten sie bald kooperieren.
 
Das liegt vor allem an den neuen, viel gefährlicheren Wettbewerbern.
 
 
 

Rückblick 23.02.2018
 
Chinese wird größter Aktionär bei Daimler

Der Milliardär Li Shufu hat sich für über sieben Milliarden Euro 9,69 Prozent der Anteile gesichert.

Er ist bereits Eigentümer der Volvo-Mutter Geely.

Der Stuttgarter Konzern begrüßt den Investor hoffnungsvoll.
 
 
 
Volkswagen: Der Wahnsinn hat Methode
 
VW zahlt erstmals wegen der Abgasmanipulation in Deutschland ein Bußgeld.

Das aber löst die Probleme unseres Wirtschaftssystems nicht, in dem Skandale die Regel sind.
 
 
 
Diesel-Fahrverbote sind rechtens

Das Bundesverwaltungsgericht hält Diesel-Fahrverbote in Städten nach geltendem Recht für grundsätzlich zulässig.

Die beklagten Städte Düsseldorf und Stuttgart müssten aber ihre Luftreinhaltepläne auf Verhältnismäßigkeit prüfen. Die Richter wiesen damit Revisionsklagen von Baden-Württemberg und Nordrein-Westfalen zurück.

Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Städte Verbote nach geltendem Recht eigenmächtig anordnen können oder ob es bundeseinheitliche Regeln geben muss, um Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten.
 
Quelle: ARD Text 27.02.2018
 
Urteil zu Diesel-Fahrverboten

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute, ob Fahrverbote für Dieselautos in Städten rechtlich zulässig
sind. Das Urteil könnte bundesweit Signalwirkung haben.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Städte Verbote nach geltendem Recht eigenmächtig anordnen können oder ob es neue, bundeseinheitliche Regeln geben muss, um Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten.

Am vergangenen Donnerstag hatte das Bundesverwaltungsgericht erörtert, ob Fahrverbote verhältnismäßig sind.
 
Quelle: ARD Text 27.02.2018
 
Diesel-Fahrverbote: Urteil vertagt

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Entscheidung über die Zulässigkeit von Fahrverboten für Diesel-Autos in Städten auf den 27. Februar vertagt.

Als Möglichkeit erwog das Gericht auch, den Europäischen Gerichtshof (EuGH) einzuschalten. Dieser könnte klären, ob Fahrverbote durch die Kommunen auch ohne bundeseinheitliche Regelungen verhängt werden können.

Verwaltungsgerichte in Stuttgart und Düsseldorf hatten die Kommunen verpflichtet, für die Einhaltung der Schadstoff-Grenzwerte Sorge zu tragen.
 
Quelle: ARD Text 22.02.2018
 
 
"Mission E“

So setzt Porsche die Blockchain beim neuen Elektroflitzer ein

Porsche will mit dem Elektro-Sportwagen „Mission E“ bei der Digitalisierung des Autos ganz vorne mitmischen.

Ein Blick hinter die Kulissen.
 
StuttgartEs wird für Porsche nicht einfach, den Mythos der Sportwagenmarke auch in die digitale Welt zu übertragen.
 
Im kommenden Jahr bringen die Zuffenhausener mit dem „Mission E“ ihren ersten Elektro-Renner auf den Markt.

Viele der digitalen Spielereien wird für den Mission E noch bis dahin perfektioniert.


Porsche unternimmt erhebliche Anstrengungen für die Digitalisierung .

„Wir werden unser IT-Budget um 150 Millionen Euro auf 450 Millionen Euro im Jahr deutlich aufstocken“, sagt Finanzchef Lutz Meschke, der auch die IT unter seinen Fittichen hat.

Erst vergangenen Monat hatte der Autobauer erklärt, dass die Investitionen in die gesamte E-Mobilität in den kommenden fünf Jahren von drei auf sechs Milliarden Euro verdoppelt werden.


Porsche macht bei der Elektrifizierung gewaltig Dampf, auch weil im Zuge des VW-Abgasskandals dem Diesel als Antrieb keine große Zukunft mehr eingeräumt wird.

Vielmehr lassen sich mit Benzin-Elektro-Hybridmotoren relativ schnell die CO2-Grenzwerte auch bei den großen schweren SUV einhalten, ohne dabei das Problem der giftigen Stickoxyde des Diesel zu haben.

Porsche hat ohnehin einen relativ geringen Dieselanteil.



Quelle: www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/mission-e
 
 
Wie es bei Porsche zum schleichenden Diesel-Aus kommt

Bei Porsche zeichnet sich der komplette Diesel-Rückzug immer deutlicher ab. Aktuell verkauft die VW-Tochter kein einziges Modell mit Selbstzünder.



Quelle: www.handelsblatt.com/my/unternehmen/industrie/macan-cayenne